Ausstellungsmacher

Die Ausstellung wurde veranstaltet von:   

Deutscher Caritasverband e.V.
Referat Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
Karlstr. 40, 79104 Freiburg

SWR international

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Stadt Freiburg

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Volkshochschule Freiburg

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Ende der Ausstellung

Ausstellung ist beendet

Die Ausstellung "Man hat Arbeitskräfte gerufen - " ist Ende Januar 2011 zu Ende gegangen.

Die Informationen, unter anderem die Ideen- und Materialsammlung für den Unterricht, zur Ausstellung werden noch für einige Zeit auf dieser Webseite zur Verfügung gestellt.

 
Unterrichtsmaterial

Ideen- und Materialsammlung für den Unterricht

zur Ausstellung "Man hat Arbeitskräfte gerufen –
und es kommen Menschen"
Max Frisch, 1966

Migrations-Geschichte in Freiburg 1955 – 1973


Zur Vor- und Nachbereitung der Ausstellung erhalten Lehrkräfte und andere Pädagogen mit der Handreichung ein Repertoire an Unterrichtsideen, Empfehlungen für Literatur und Filme, Vorlagen und weitere Anregungen.

Im Rahmen des Projekts „Migration und Integration in Karlsruhe“, das im Wintersemester 2008/2009 und Sommersemester 2009 an der Pädagogischen
Hochschule Karlsruhe von Frau Prof. Dr. Liebig in Kooperation mit dem Büro für Integration der Stadt Karlsruhe, dem Stadtmuseum Karlsruhe und dem Stadtarchiv Karlsruhe durchgeführt  wurde, wurden die Vorschläge, Anleitungen und Materialien
von den Studierenden Pia Mathes und Sonja Hohnecker entworfen und zusammengestellt.
Die Überarbeitung und Erweiterung der Sammlung für die Ausstellung in Freiburg wurde im Sommersemester 2010 an der Katholischen Fachhochschule Freiburg unter Anleitung von Frau Prof. Dr. Schirilla von den Studierenden Eva Koch und Anna Knaupp umgesetzt. Wir bedanken uns für die Vorarbeit und die Überlassung der Materialien aus Karlsruhe und die gelungene Adaption für Freiburg.

 
Grußwort

Liebe Freiburgerinnen und Freiburger,

 

mehr als 55.000 Freiburgerinnen und Freiburger haben ihre Wurzeln in einem von 163 Ländern der Welt. Ein Potential.
Zwischen 1955 - 1973 warb die junge Bundesrepublikin acht Staaten - Italien, Spanien,Griechenland, Türkei, Marokko, Portugal,Tunesien und Jugoslawien - mit Anwerbeabkommenum ausländische Arbeitskräfte.
Mit ihrer Arbeitsleistung trug die Generation "Gastarbeiter" wesentlich zur wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte Deutschlands bei. Auch Freiburg hatte nach Arbeitskräften "gerufen“ - und die Tausende, die kamen sind der Ausgangspunkt der heutigen interkulturellen Gesellschaft in Freiburg. Mit der Ausstellung erinnern wir an die außerordentliche Lebensleistung der "ersten Generation“. Freiburg gewinnt durch Zuwanderung nicht nur sprachliche und kulturelle Vielfalt, sondern auch wirtschaftliche Kraft, globale Kompetenz und neue Impulse für das "Eigene“.
Wir freuen uns auf ihr Interesse und ihre Neugier an der Ausstellung und unserem Programm!

Ulrich von Kirchbach
Bürgermeister
für Kultur, Soziales und Integration

 
Roberto Rossi - der 10.000ste

Freiburgs Jubilar heißt Roberto Rossi

Als 10.000ster Gastarbeiter wurde er 1971 in Freiburg begrüßt und beschenkt. Der damals 16jährige spricht 2010 über seine Erinnerungen an den 17. März 1971.

 
und die Frauen?

unterschätzt: die Gastarbeiterinnen

Die klassische Vorstellung eines Gastarbeiters in Deutschland ist die eines 18 bis 45 Jahre alten Mannes, der entweder unverheiratet ist oder Ehefrau und Kinder in seinem Heimatland zurückgelassen hat. In den Hochzeiten der Anwerbung allerdings war fast jeder dritte und in manchen Branchen jeder zweite Gastarbeiter eine Gastarbeiterin.

 
Gastarbeitervertrag

Gastarbeiter 1955 – 1973

Unterzeichnung des Gastarbeitersvertrages

Vom ersten Anwerbevertrag 1955 mit Italien bis zum Anwerbestopp 18 Jahre später kamen etwa 14 Millionen sogenannter "Gastarbeiter" und ihre Angehörigen nach Deutschland.
Dem Abkommen mit Italien folgten Vereinbarungen mit Spanien (1960), Griechenland (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968). Speziell für die Anwerbung von Bergleuten vereinbarte die BRD außerdem Programme zur befristeten Beschäftigung mit Korea, Japan und Chile.
(Foto: Quelle Bundesarchiv_B_145_Bild-F008013-0003.)